Am Dienstag, den 2. Juli, begaben wir uns auf unsere diesjährige Sommerexkursion, es ging zum Stift Heiligenkreuz in den Wienerwald. Die Fotos vermitteln nur einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Eindrücke des Tages.













Wir trafen uns unter Abt Schnabels und Abt Schäffers Torbau und Glockenspielturm, mit Blick in den inneren Stiftshof und auf Giulianis expressive Dreifaltigkeitssäule.
Am Anfang stand eine unterhaltsame und kurzweilige 70-minütige Klosterführung durch einen der Mönche des Zisterzienserordens.
Sie führte uns durch den romanischen und gotischen Teil des der Abteikirche mit seinem barocken Chorgestühl, in die barocke Grosse Sakristei, zur Gallerie des romanisch-gotischen Kreuzganges (dessen schlanke Säulenbündel gewiss nicht von der Leitha kamen), der wiederum Zugang zu allen weiteren besichtigten Räumen bot: der Fraterie (mit dem aufgemalten Kreuz aus dem 12. Jahrhundert), dem Armarium, dem Kapitelsaal (mit der Babenberger Grablege), dem Brunnenhaus (mit seinen berühmten Glasfenstern), der Totenkapelle. Um 12 Uhr hatten wir, als Höhepunkt der Begegnung mit dem Kloster und seinem Leben, Gelegenheit, dem täglichen Chorgebet (Terz und Sext) beizuwohnen.
Das war die richtige Einstimmung, um den Klosterfriedhof zu besichtigen (einschliesslich des gegenüberliegenden Kriegerdenkmals) und der Kreuzkirche mit ihrer, der zentralen Reliquie einen andächtigen Besuch abzustatten.

Nach einer Stärkung im Klostergasthof begaben wir uns auf einen Spaziergang, der uns zunächst über den von 1650 bis 1670 errichteten malerischen Kreuzweg um das Kloster herumführte.
Dann stand plötzlich wieder ein breites Tor ins Klostergelände offen, kein Weg führte weiter am Gelände vorbei, kein Hinweis gebot uns anderes, sodass wir nun auch durch den Klostergarten zum nächsten offenen Tor spazieren und so auch der Bernardikapelle ansichtig werden konnten.
Wieder ausserhalb des Klostergeländes führte uns der Weg den Sattelbach hinauf zu einer Lourdesgrotte, die noch einmal Gelegenheit für Geschichten, Berichte und Besinnung gab.
Es war ein reicher Tag mit vielen Eindrücken, viel Stoff zum Nachdenken und Nachrecherchieren, mit einem neuen Kennenlernen ausserhalb von Büros, Unterrichts- und Besprechungsräumen. Ich denke jetzt schon darüber nach, wohin es nächstes Jahr, 2025, gehen könnte.


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